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Ev. Kirchenkreis Siegen - Nachrichten

Sonntag, 30. Mai Nacht der offenen Kirchen in der westfälischen Landeskirche 17 Veranstaltungsorte im Kreis Siegen-Wittgenstein
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05.05.2004 16:42
Dein ist der Tag und Dein ist die Nacht“ – unter diesem Motto wird in der westfälischen Landeskirche von Pfingstsonntag 30. Mai, 20 Uhr, bis zum Teil nach Mitternacht die „Nacht der offenen Kirchen“ gefeiert. Von A bis Arnsberg über D wie Dorsten und R wie Recklinghausen bis zu W wie Wittgenstein, etwa 300 Gemeinden in den Kirchenkreisen und Gestaltungsräumen machen mit. Ob sie nun in einer großen Innenstadtkirche, in baugeschichtlich interessanten Kirchenräumen, in einer Dorfkirche oder einer modernen Stadtteilkirche zu Hause sind. 17 Gemeinden im Einzugsgebiet der Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein beteiligen sich an dem Ereignis und haben ihre Häuser von 20 Uhr bis teilweise nach Mitternacht geöffnet. Im Kirchenkreis Siegen sind es nicht nur evangelische Kirchengemeinden, sondern auch eine katholische und eine griechisch-orthodoxe Kirchengemeinde sowie etliche freie Gemeinden. Sie arbeiten in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zusammen. Veranstaltungssorte im Siegerland: Nikolaikirche Siegen, St.Marienkirche Siegen, Martinikirche Siegen, Ev. Martini-Kirche Netphen, Ev. Kirche Freudenberg, Ev. Kirche Gosenbach, Ev. Haardter Kirche Weidenau, Ev. Kirche Oberholzklau, Ev. Kirche Niederschelden, Ev. Kirche Krombach, Freie ev. Gemeinde Sohlbach, Griechisch Orthodoxe Kirchengemeinde Siegen-Kaan-Marienborn, Ev.-Freikirchliche Gemeinde Siegen-Weidenau, Ev. Freikirchliche Gemeinde Siegen. Veranstaltungsorte in Wittgenstein: Kirche Fischelbach, Ev. Kirche Winterberg, Kirche Diedenshausen Viele kreative Ideen haben sich die Gemeinden im Siegerland und in Wittgenstein einfallen lassen, die Nacht der offenen Kirchen zu gestalten: Konzerte, Lesungen, Tänze, Theater, Meditationen, Filme, Turmbesteigungen und auch so mancher kulinarische Leckerbissen wird in etlichen Kirchen geboten. Die drei Siegener City-Kirchengemeinden Nikolai, St. Marien und Martini, haben ihre Programme aufeinander abgestellt, so dass man alle Programmteile mit Ausnahme der Kirchenführung erleben kann. Was in den einzelnen Kirchen stattfindet, kann man in den Programmen, die in den beteiligten Gemeinde ausliegen, nachlesen, oder im Internet unter www.kirchen-nacht.de und unter www.kirchenkreis-siegen.de - Kategorie: „Projekte“. Dass sich Kirche in ihrer ganzen Vielfalt am Tage darstellt, ist guter Brauch – aber des Nachts? Das ist nicht alltäglich. Doch gerade diese ungewöhnliche Zeit bietet vielfältige Möglichkeiten des gemeindlichen Lebens. Denn nachts nehmen Menschen ihre Umgebung anders wahr: Licht und Geräusche verschaffen uns ein anderes Raumgefühl. Wir können Gedanken und Empfindungen in uns Raum geben, die am Tag leichter überdeckt werden: Fragen nach dem Leben, Sehnsucht nach erfahrbarer Gottesnähe. Eine Nacht der offenen Kirchen kann mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten dazu beitragen, "mehr zu werden, als man von sich aus sein kann", so hat es der Theologe Fulbert Steffensky ausgedrückt. Die ungewohnte Zeit ist ein Angebot - für „alte Hasen“ in einer Gemeinde genauso wie für Menschen, die die Neugierde auf unbekanntes Terrain lockt. Die einen wie die anderen können Neues entdecken. Gleichzeitig ist die Nacht der offenen Kirchen ein Angebot an diejenigen Gemeindeglieder, die den Weg zur Kirche nicht mehr gesucht oder gefunden haben. Und vielleicht können auch Menschen angesprochen werden, die auf diese Weise einen ersten Kontakt zur Kirche aufnehmen wollen. Die Nacht der offenen Kirchen will zugleich der Start der Initiative ‚Offene Kirchen in Nordrhein-Westfalen’ sein. Landeskirchenweit werden vom 31. Mai 2004 an Kirchentüren auch außerhalb des Gottesdienstes offen sein: für einen kurzen Besuch, um zur Ruhe zu kommen, aber auch zum Gespräch und Gebet. kp Text zum Bild: (Foto: Christina Stemmermann) Insgesamt 17 Gemeinden im Siegerland und in Wittgenstein beteiligen sich an der Nacht der offnen Kirchen, einer Aktion der westfälischen Landeskirche. Darunter auch Gemeinden, die nicht der westfälischen Landeskirche angehören. Friedemann Hillnhütter, Superintendent des Kirchenkreises Siegen, Hans-Jürgen Debus, Superintendent des Kirchenkreises Wittgenstein und Karlfried Petri, Öffentlichkeitsreferent des Kirchenkreises Siegen (von links) stellten die Aktion vor.

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