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Ev. Kirchenkreis Siegen - Nachrichten

Gemeinde Krombach begrüßt neue Jugendreferentin
Einfuehrung Giebeler
12.02.2017 18:22

Verabschiedet und begrüßt zugleich wurde jetzt Ursula "Ursel" Giebeler in einem Gottesdienst in der ev. Kirche in Eichen. Giebeler hat das Jugendreferat des Kirchenkreises Siegen in der Burgstraße verlassen und ist die neue Jugendreferentin der ev. Kirchengemeinde Krombach. Damit ist die 55-Jährige sozusagen zu ihren Wurzeln zurückgekehrt, denn Krombacher Jugendreferentin war sie schon einmal von 1992 bis 1996.

 

Starken Mitarbeiterkreis aufbauen

 

Ihre Hauptaufgabe wird die Begleitung und Anleitung der ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Jugendarbeit sein. Dafür möchte sie vor allem einen aktiven und möglichst großen Mitarbeiterkreis in den Orten aufbauen, die zur Gemeinde gehören: Krombach, Eichen, Littfeld und Welschen Ennest. Geplant ist u.a. eine große Mitarbeiterversammlung in naher Zukunft. "Hoffentlich kommen viele", hofft die studierte Gemeindepädagogin, der klar ist, dass sie ihre Arbeitskraft gut einteilen muss. "Ich werde versuchen, mit der Viertelstelle, die ich habe, gute Akzente zu setzen."

 

Die Möglichkeit zur unmittelbaren Gemeindearbeit war auch der Grund für den Stellenwechsel. "Ich möchte vor allem wieder direkt mit den Menschen arbeiten. Zuletzt bestand meine Aufgabe oft mehr aus abrechnen und verwalten – das ist nicht mein Ding." Als dann die Anfrage aus Krombach gekommen sei, sei das "wie ein Zeichen von oben" gewesen. Die Pfarrer der Kirchengemeinde Krombach, Jochen Ahl und Frank Hippenstiel, begrüßten sie herzlich in der Gemeinde. Möglich wurde die Besetzung der Stelle durch die Stiftung Fachwerk, deren Hauptzweck die Förderung der Jugendarbeit in der Gemeinde ist.

 

"Ursula, ich entlasse dich ungern", stellte Synodalassessor Rolf Fersterra stellvertretend für den Kirchenkreis fest. "Aber du hattest nie Angst vor Veränderungen und davor, Neues anzufangen. Wenn die Entscheidung für dich passt, habe auch ich ein gutes Gefühl dabei."

 

Gottes Gnade und Liebe annehmen können

 

Viele Lieder bereicherten den Gottesdienst, teilweise ausgesucht von Mitarbeitern und ergänzt um persönliche Worte und Gedanken zum Liedtext. Giebeler selbst wünschte sich das Lied "Gott gab uns Atem" und leitete daraus ihre Ansprache ab.

 

So wie eine Quelle Wasser erst abgebe, wenn sie selbst gesättigt sei, gelänge auch die Hingabe an die eigene Arbeit, die Mitmenschen und an Gott am besten nicht aus einem "gerade genug", sondern aus einem Überfluss an Liebe, Kraft und Glauben. Dieser Überfluss könne aber nicht aus dem Menschen selbst entstehen, sondern nur von Gott geschenkt werden. "Wir müssen nicht kreieren, wir müssen nur annehmen."

 

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Foto: Pfr. Frank Hippenstiel, Ursula Giebeler, Pfr. Jochen Ahl, Mitarbeiter Dennis Heide und Synodalassessor Rolf Fersterra (v.l.). Text und Foto: stb


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