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Ev. Kirchenkreis Siegen - Nachrichten

Siegener Innenstadtgemeinden berieten gemeinsame Projekte
Kirchenladen in der Stadt fand große Zustimmung

Siegener Innenstadtgenmeinden beraten künftige Entwicklung
06.04.2006 16:23

In welche Richtung können sich die fünf Kirchengemeinden in der Region Siegen Mitte in den nächsten Jahren entwickeln? Welche gemeinsamen Projekte können gemeinsam angegangen werden?
Die Christus-Kirchengemeinde, die Kirchengemeinde Kaan-Marienborn, die Erlöser-Kirchengemeinde, die Martini-Kirchengemeinde und die gastgebende Nikolaikirchengemeinde hatten etliche Presbyterinnen und Presbyter sowie Pfarrerinnen und Pfarrer entsandt, um diese Zukunftsfragen zu bedenken.

Unter der Leitung von Pfr. Jürgen Dusza erfolgten die Überlegungen nach der Open-Space-Methode. Spontan stellten einzelne Teilnehmende Themen vor, die zu beraten ihnen wichtig waren und warben um Interesse der anderen Teilnehmenden. In acht Gruppenräumen des Gemeindehauses begannen kurz darauf die Gruppenberatungen. Alle Gedanken konnten gedacht und eingebracht werden, Beschränkungen gab es keine. Phantasie und Ideenreichtum waren gefragt. Die Beratungsergebnisse fanden ihren Niederschlag auf großen DIN A3 Bögen an den vielen Pinnwänden. Aus den Beratungsergebnissen ergaben sich neue Themen und neue Beratungsgruppen. So entstand unter den ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitenden eine intensive Kommunikation auch über die eigenen Gemeindegrenzen hinaus.


Nach den Gruppenberatungen kristallisierten sich die Themen heraus, die den meisten Anklang fanden. Mit 21 Punkten weit an der Spitze wünschten sich die Kirchengemeinden einen sogenannten „Kirchenladen“ in der Stadt, in dem allerlei Kirchliches zu finden ist. Hier könnte eine Wiedereintrittsstelle ihren Platz finden, könnten Karten für christliche Veranstaltungen und Eine-Welt-Produkte zum Kauf angeboten werden sowie Informationen rund um das Thema Kirche und Diakonie im weitesten Sinne erhältlich sein.
Aber auch ein gemeinsames Fest der Siegener Gemeinden, die Präsenz von Kirche auf verschiedenen Märkten oder Überlegungen, wie Kirche in kleineren Dimensionen attraktiv gestaltet werden kann, fand große Zustimmung. Damit die Beratungsergebnisse nicht nach dem berühmten Motto „Gut dass wir mal darüber geredet haben“ im Sande verlaufen, wurden Projektgruppen gebildet, die in der nächsten Zeit die Themen konkreter auf ihre Verwirklichung hin prüfen und vorantreiben.
kp

Text zum Bild: (Fotos Karlfried Petri)
Eine gemeinsame Gestaltung der Region ist den fünf Siegener Innenstadtgemeinden wichtig. In einem freien Ideenaustausch kristallisierten sich Projekte heraus, die besonders vorangetrieben werden sollen.


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