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Ev. Kirchenkreis Siegen - Nachrichten

Nacht der offenen Kirchen fand regen Zuspruch
Von Meditation bis Pop

Haardter Kirche im Kerzenschein
09.06.2006 14:45

Viele Menschen im Siegerland waren am Abend und in der Nacht von Pfingstsonntag zu Pfingstmontag unterwegs, um die Nacht der offenen Kirchen zu erleben. In den Kirchengemeinden hatte man sehr unterschiedliche Akzente gesetzt.


Eine Bildergalerie zur Nacht der offenen Kirchen finden Sie:  hier 
              

Mit Glockenläuten lud die evangelische Kirche in Niederschelden um 20 Uhr zum Besuch ein. Die Kirche war geschmückt, anders als sonst. Überall brannten Kerzen, im Chorraum zu einem Kreuz stilisiert. In den Nebenräumen wurde die kirchliche Arbeit auf großen Plakaten vorgestellt. Tische waren gedeckt. Ein weiterer Raum lud ein zu Gesprächen und Begegnung. Und draußen roch es bereits nach frisch gebackenem Fladenbrot.

Meditativ ausgerichtet war das Programm in der Trinitatiskirche in Eiserfeld. Erstmals beteiligte sich die Kirchengemeinde an der Nacht der offenen Kirchen. Auch hier wurde die Kirche mit Kerzen erleuchtet. Chormusik, gemeinsame Gesänge und Lesungen erwartete die Besucher.

In der Nikolaikirche war fetzige Musik angesagt. Die Big Band des evangelischen Gymnasiums unter der Leitung von Hartmut Sperl jazzte und groovte. Da konnten die Füße der Besucherinnen und Besucher unmöglich ruhig bleiben. Ein besonderes Erlebnis: Siegen bei Nacht vom Turm der Nikolaikirche, 159 Stufen über dem Erdboden. Etwa 180 Personen ließen sich dieses besondere Erlebnis nicht entgehen. Von dort aus machten sich etliche der 350 Besucher auf den Weg zur Martini Kirche. Sie erwartete ein Kontrastprogramm zu Nikolai. Eine merklich ruhigere Atmosphäre bot die altehrwürdige Siegener Kirche. Die Klangkünstler Wolfgang Soost und Uta Weber erzeugten auf ungewöhnlichen Instrumenten wie beispielsweise einem Monocord, einer original finnischen Kantele oder einer Steel-Drum Klangimprovisationen. Mit einem ökumenischen Nachtgebet, Orgelmusik und liturgischen Tänzen konnten die Innenstadtbesucher ihre kleine Kirchentour in St. Marien ausklingen lassen.

Kerzen und Teelichter im Hauptgang, an den Fenstern und entlang der Empore erzeugten in der Haardter Kirche eine besondere Atmosphäre. Klassische Musik und Meditationstexte luden die Besucher ein zum Innehalten.
Überwiegend Junge Menschen hatten die altehrwürdige Laurentiuskirche in Ferndorf geöffnet. „light and sound“ lautete das abwechslungsreiche Programm mit viel Musik.
Ähnlich ging es zum Teil in der ev. Kirche Oberholzklau zu. Der Posaunenchor und die Rockzwerke zeigten, wie eine „Gemeinde in Action“ aussehen kann.Etwa 150 Besucherinnen und Besucher erlebten in Freudenberg Kino in der Kirche und eine Saxophon spielende Pfarrerin.

Informationen über die 749-jährige Geschichte erfuhren die Besucher der St. Petskapelle in Netphen. Prominente, wie beispielsweise Landrat Paul Breuer, lasen Texte aus der Bibel. Die Künstlerin Inge Zöller stellte das neue Parament am Lesepult der Kapelle vor. Mit Glockengeläut und einen Feuerwerk wurde um Mitternacht der neue Tag begrüßt.
kp


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