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Ev. Kirchenkreis Siegen - Nachrichten

Konfis on Tour
Erstes Konficamp der Kirchenkreises Siegen in Otterndorf

Erstes Konficamp des Kirchenkreises Siegen
26.08.2008 18:18

Auf einem großen Zeltplatz in Otterndorf bei Cuxhaven führten die Kirchengemeinden Deuz, Netphen, Müsen, Hilchenbach, Krombach und Weidenau des Kirchenkreises Siegen ihr erstes gemeinsames Konficamp durch. Vier Reisebusse, drei Zeltdörfer, 140 Konfirmandinnen und Konfirmanden, 50 ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitende und 10 Kinder machten sich in der letzten Ferienwoche auf den Weg zur Elbmündung an die Nordsee. „Es ware eine gute Zeit mit vielen Eindrücken“, weiß Anja Hillebrand vom Jugendreferat des Kirchenkreises.

In den Zeltdörfern waren die jeweiligen Gemeindegruppen gemeinsam untergebracht. So konnten sich die Gruppen besser kennen lernen, und gleichzeitig mit ihren ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Campalltag bestreiten. Hillebrand: „In den gemeinsamen Aktionen haben wir erlebt, wie beeindruckend es ist, mit 200 Menschen unterwegs zu sein. Gemeinsam zu singen, Andachten und Gottesdienst zu feiern.“

Das Programm war vielseitig und abwechslungsreich: Fahrräder konnten repariert werden, Holzkreuze wurden gesägt und Bumerangs sowie Drachen gebaut. Andere konnten beispielsweise mit Perlen basteln oder Bilderrahmen für die Erinnerungsfotos dekorieren.

Das Camp bot auch ein ganze Menge besondere Freizeitangebote: Der See innerhalb der Anlage lud zum Schwimmen und Tretbootfahren ein, eine Minigolfanlage forderte die Geschicklichkeit der Konfis und ihrer Betreuer gleichermaßen heraus. Und wer wollte, konnte auf dem Rücken der Pferde (?) das Glück der Erde erleben.

Eine eigens zusammengestellte Konfiband verhalf den Konfirmanden zu einem musikalischen Start in den Tag. Sie schaffte es, dass die Jugendlichen begeistert mitgesungen haben und es echte Konficamp-Lieblingslieder gab.

Nach dem musikalischen Einstieg in den Tag stand zunächst ein Tagesthema auf dem Programm. Am ersten Tag beispielsweise stellten die Mitarbeitenden aus Müsen, Dahlbruch und Hilchenbach die Frage in den Mittelpunkt: Wie sehe ich mich – und wie sieht Gott mich? Nach einem gemeinsamen Themeneinstieg arbeiteten die Konfigruppen in ihren Gemeindeteams an dieser Frage weiter.Der zweite Tag bot für die Jugendlichen eine herbe Erfahrung. „Was macht einen Vater für mich aus?“ lautete das Tagesthema. Es ging um die biblische Geschichte vom verlorenen Sohn, der gegen seinen Vater revoltierte. Die Mitarbeitenden hatten sich untereinander abgesprochen und inszenierten in der Niedersachsenhalle einen Aufstand gegen die Leitung an: Das ist zu langweilig. Wir wollen was anderes machen. Immer hier rumsitzen.... Die Konfis konnten es nicht glauben, was sie da erlebten. Erst am Ende des Nachmittags, als alle nach vielen turbulenten Aktionen wieder im Zeltlager waren und das Krombacher Team einen tollen Empfang bereitet hatte, war allen klar: Da sind wir selbst in die biblische Geschichte vom verloren Sohn verwickelt worden. Da haben wir revoltiert – sind neue Wege gegangen und sind am Ende wieder herzlich begrüßt worden.

Das Highlight des Zeltdorfes war der Deich. Nur wenige Schritte von den Zelten entfernt konnte eine tolle Aussicht auf die Ozeanriesen genossen werden, die von Übersee die Elbmündung in Richtung Hamburger Hafen einliefen. Am Strand spazieren zu gehen, die gebauten Drachen steigen zu lassen und auch mal eine Abendandacht auf dem Deich zu erleben hat bei den Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen unvergessliche Eindrücke hinterlassen.

Leider erlebten die Siegerländer nicht nur Sonnenschein, sondern mussten auch Unwettern trotzen. Doch dank einer sehr guten Infrastruktur im Camp mit gut funktionierenden Wäschetrocknern ist auch das immer wieder gelungen.
Ein besonderes Angebot war das Kindercamp. Hier wurden die Kinder der erwachsenen Mitarbeitenden betreut. Geleitet von drei sehr engagierten Mitarbeitenden genossen die Kids ihr ganz eigenes Programm.

Am letzten Abend galt der besondere Dank der Hauptamtlichen den vielen ehrenamtlich Mitarbeitenden, die immer und überall gut zu erkennen waren an ihren knallroten Teamer-T-Shirts und Pullovern. Ohne ihr großes Engagement wäre ein solches Projekt nicht zu schultern gewesen. Kirchenkreis Siegen

Text zum Bild: (Fotos Friedhelm Kunze)




Die Konfis aus MDH (Müsen Dahlbruch Hilchenbach) rappen das Glaubensbekenntnis



Immer gut zu erkennen: Die Mitarbeitenden mit den roten T-Shirts


Im Rahmen einer Lagerrallye erkundeten die Jugendlichen das Gelände wie den Bootsteg des Sommerlagers.




Die Konfis und Pfarrer reparierten eifrig die Zeltdorfräder.



Heike Bender, Maike Sauer, Stefan Turk und Ina Fick gestalten mit den Konfis Bumerangs.

Bild oben:
200 Siegerländer aus fünf Kirchengemeinden fuhren an die Nordsee.


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