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Ev. Kirchenkreis Siegen - Nachrichten

Spende der Hoppmann-Stiftung „Demokratie im Alltag“ für Partnerkirchenkreis Magharibi/Tansania
Hoppmann-Stiftung spendet für Partnerschaftsarbeit des Kirchenkreises Siegen
31.07.2009 12:41

Die Hoppmann-Stiftung „Demokratie im Alltag“ unterstützt den Kibaha-Education-Fund der Partnerschaftsarbeit des Kirchenkreises Siegen mit einer großzügigen Spende in Höhe von 2850 Euro. Mit diesem Geld und weiteren Eigenmitteln der Partnergemeinden im Siegerland kann der Ausbildungs-Fond (KEF) für die nächsten 3 Jahre von jährlich 5000 Euro auf 7000 Euro aufgestockt werden. Die Kirchengemeinde Weidenau hatte die Verbindung zur Hoppmann-Stiftung hergestellt. Martin Schneider von der Hoppmann-Stiftung bezeichnete Bildung als den Schlüssel zu einem besseren Leben.
Seit fast 30 Jahren besteht die Partnerschaft des Ev. Kirchenkreises Siegen mit dem Kirchenkreis Magharibi (früher Kibaha genannt) in der Ost- und Küstendiözese in Tansania. Angefangen hat es 1979 mit einer kleinen Gruppe von Frauen und Männern aus der Kirchengemeinde Weidenau. Das Presbyterium beschloss damals, eine Partnerschaftsbeziehung zu einer Gemeinde in Tansania aufzubauen. Mittlerweile hat sich diese Partnerschaft auf 7 Partnerschaften hiesiger Kirchengemeinden ausgeweitet.
Herzstück der Arbeit sind die gegenseitigen Besuche und die persönlichen Begegnungen. So werden Grenzen überwunden und ein konkreter Beitrag für Frieden und Verständigung erbracht.
Neben dem Schwerpunkt der Begegnung der Christen aus Magharibi und dem Siegerland wurden einige Projekte begründet, die alle dazu dienen, die Lebens- und Ausbildungsbedingungen der Menschen in Tansania zu verbessern. Der Kibaha-Education-Fund unterstützt jährlich Familien mit etwa 300 Kindern und Jugendlichen, denen durch die Fördergelder (bis zu 30% Zuschuss) der Schulbesuch ermöglicht wird. Somit erhalten sie eine wichtige Grundlage, um ihr Leben eigenverantwortlich gestalten zu können. Ein Komitee in Tansania entscheidet, welche Familien gefördert werden. Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit werden dabei besonders geprüft.

In diesem Jahr besucht eine Delegation von 12 Teilnehmern der Kirchenkreis- und Gemeindepartnerschaftsgruppen (aus Siegen, Kreuztal, Wilnsdorf und Ferndorf) die Partner in Magharibi. Die Reise steht unter dem Thema „Erziehung, Bildung, Ausbildung“. Die Siegerländer Delegationsteilnehmer sind in Tansania bei Privatpersonen untergebracht. Die Flugkosten tragen die Teilnehmenden zu 30% selbst, 30% bezahlen die entsendenden Kirchengemeinden und 40% der Kirchenkreis Siegen. In diesem Jahr kommt es sehr gelegen, dass die Hoppmann-Stiftung „Demokratie im Alltag“ jetzt den Kibaha-Education-Fund beschenkt hat. So kann die Delegation unter der Leitung von Matthias Daub die Aufstockung der Gelder in Tansania vertraglich vereinbaren.
kp


Text zum Bild: (Foto Karlfried Petri)

Martin Schneider von der Hoppmann-Stiftung (erste Reihe, 3. v.l.) überreichte den Betrag von 2850 Euro für die Partnerschaftsarbeit des Kirchenkreises Siegen.



Der Kibaha-Education Fund des Kirchenkreises Siegen unterstützt auch Schülerinnen und Schüler in der Tumbi Secundary School. Tumbi ist die Partnergemeinde der Kirchengemeinde Weidenau. (Foto: privat)


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