Bookmark and Share

Kontakt    

Ev. Kirchenkreis Siegen - Nachrichten

Konfis aus Müsen, Dahlbruch und Hilchenbach erhalten Innovationspreis der westfälischen Landeskirche
Konfis aus Müsen, Dahlbruch und Hilchenbach erhalten Innovationspreis
05.10.2011 15:51
Die Freude steht den Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Müsen, Dahlbruch und Hilchenbach mit ihren Pfarrern Hans-Jürgen Uebach und Andreas Weiß sowie der Jugendreferentin Uschi Massow ins Gesicht geschrieben, als sie jetzt im Freibadgottesdienst den diesjährigen „Innovationspreis Konfirmandenarbeit“ der Evangelischen Kirche von Westfalen überreicht bekamen. Pfarrer Thomas Böhme-Lischewski, Leiter des Fachbereichs Konfirmandenarbeit des Pädagogischen Instituts der westfälischen Landeskirche, kam eigens nach Müsen, um den Preis zu überreichen und zu gratulieren. Das Preisgeld des ersten Preises in Höhe von 500 Euro können die Kirchengemeinden für ihre Konfi-Arbeit gut gebrauchen. Als Superintendentin Annette Kurschus kürzlich von der Preisverleihung erfuhr, gratulierte sie als Erste umgehend zu dieser besonderen Auszeichnung.
Die Konfis hatten am 27. März dieses Jahres unter dem Motto „Nun ist aber gut“ einen besonderen Jugendgottesdienst in der Evangelischen Kirche in Dahlbruch vorbereitet und gestaltet. Anstoß zu diesem Thema bot die Jahreslosung „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“ (Römer 12,21) Die Jugendlichen erarbeiteten Anspiele sowie ein Puppentheaterspiel zu Themen wie fair play im Sport, Gefahren im Internet, Drogenmissbrauch oder globale Verantwortung. Gleichzeitig wurde eine Konfi-Band gegründet, die die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes vorbereitete. Mit diesem Gottesdienstprojekt nahmen sie an dem Wettbewerb teil und reichten die erforderlichen Unterlagen beim Pädagogischen Institut in Villigst ein.

Jurymitglied Böhme-Lischewski: „Die Jury hat überzeugt, dass die Konfirmandinnen und Konfirmanden an der Planung und Durchführung des Gottesdienstes entscheidenden Anteil hatten. Außerdem stellt dieser Gottesdienst ein Kooperationsprojekt verschiedener Gruppen und Gemeinden dar. So ist ein Gottesdienst entstanden, der durch seine Gestaltung Akzente setzt. Regionale Kooperationen gehören aus Sicht der Jury zur Innovation in der Konfirmandenarbeit.“

Der zweite Preis geht an die Konfirmandengruppe der Wichernschule Minden, die einen Gottesdienst zum Thema Taufe vorbereitet haben. Platz drei errang eine Konfirmandengruppe der Kirchengemeinde Neheim. Sie wählten das Thema „Liebe“ für einen Gottesdienst aus.

Zum zweiten Mal hatte das Pädagogische Institut der EKvW Konfirmandengruppen aufgefordert, sich an dem Wettbewerb „Innovative Konfirmandenarbeit“ zu beteiligen. Beispiele innovativer Konfirmandenarbeit sollen so gefördert und der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Eine bundesweite Studie zur Konfirmandenarbeit aus dem Jahr 2008 zeigt, was sich Konfirmandinnen und Konfirmanden für den Gottesdienst wünschen: vielfältige musikalische Gestaltung, eine verständliche Sprache, etwas zum Sehen und nicht nur zum Hören sowie eine klare und nachvollziehbare Liturgie.
kp

Text zum Bild: (Foto Uschi Massow)
Pfarrer Thomas Böhme-Lischewski überreicht im Müsener Freibad den Innovationspreis Konfirmandenarbeit an die Konfirmanden Jona und Maile (im Bild v.re.)

zurück zur Übersicht



Archiv:
2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003