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Ev. Kirchenkreis Siegen - Nachrichten

„Meine Kirche – dafür hab ich was übrig“
Freiwilliges Kirchgeld unterstützt die Kirchengemeinden

Freiwilliges Kirchgeld 2012
26.11.2012 17:33
Jede Woche zeigt es sich neu: Die Kirchengemeinden sind ein Ort der Begegnung für viele Menschen: Alte und Junge, Frauen und Männer, Neuzugezogene und Alteingesessene. Ein buntes Programm und zahlreiche Aktivitäten kennzeichnen das kirchliche Leben. Dazu gehören Gottesdienste und Kinderbibeltage, Chöre und Konzerte, Jugendfreizeiten und Seniorenreisen, Seelsorge und Gesprächsgruppen. Sie bereichern das Leben in den Dörfern und Städten und machen den christlichen Glauben und seine Werte sichtbar.

So manche Kirchengemeinde sieht sich aber kaum noch oder aber schon nicht mehr in der Lage, ihre vielfältigen Aufgaben zu finanzieren. Um wichtige Aufgabenzweige gemeinsam zu schultern, hat der Kirchenkreis Siegen mittlerweile die Finanzierung von Jugendarbeit und Kindergartenarbeit vieler Gemeinden neu geregelt und auf mehr Schultern verteilt. Manches wird in den Gemeinden mit Engagement ehrenamtliche bewältigt. Hier gilt ein herzliches Dankeschön denjenigen, die ihr Können und ihre Arbeitskraft in den Kirchengemeinden unentgeltlich einbringen.

Für das kommende Jahr erbeten viele Kirchengemeinden im Kirchenkreis Siegen von ihren Gemeindegliedern oder Förderern in den nächsten Wochen ein Freiwilliges Kirchgeld. Dann heißt es wieder mit dem zweideutigen Motto: „Meine Kirche – dafür hab ich was übrig“. Viele Menschen haben in den vergangenen Jahren deutlich gezeigt, dass sie etwas für ihre Kirche übrig haben.

Die zusätzlichen regelmäßigen Zuwendungen im Rahmen des so genannten „Freiwilligen Kirchgeldes“ helfen den Gemeinden die Gemeindearbeit weiterhin aufrecht zu erhalten. In diesen Wochen schreiben wieder etliche Kirchengemeinden im Kirchenkreis Siegen ihre Gemeindeglieder an und stellen die Projekte vor, für die sie freiwilliges Kirchgeld benötigen. Die Zuwendungen werden im nächsten Jahr beispielsweise verwendet zur Unterstützung von Jugendlichen bei der Finanzierung von Konfirmandenfreizeiten oder des Konfi-Camps, das der Kirchenkreis Siegen mit Gemeinden organisiert. Oder das Geld wird gebraucht, um denkmalgeschützte Kirchen zu erhalten. Es sind oftmals Kulturgüter, die unsere Ortsbilder prägen und die den Menschen zu einem Stück Heimat geworden sind. Für die Unterstützung und das Vertrauen bedanken sich die Kirchengemeinden und der Kirchenkreis Siegen sehr herzlich. Sie hoffen, dass auch diesmal Menschen die Arbeit ihrer Kirchengemeinde wertschätzen und finanziell im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen getreu dem Motto: „Meine Kirche – dafür hab ich was übrig“.
kp

Text zum Bild: (Foto Ev. Kirchenkreis Siegen)
Konfirmandenfreizeiten und das Konfi-Camp des Kirchenkreises in Otterndorf helfen Jugendlichen, ihre Persönlichkeit und ihren Glauben in einer fröhlichen Gemeinschaft zu entwickeln.

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