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Ev. Kirchenkreis Siegen - Nachrichten

Argumente für die Internetpräsentation einer Kirchengemeinde
24.01.2003 17:40
1. Die Homepage und weitere Seiten im WWW bieten zufälligen und gezielt suchenden Internetbesuchern Information "on-demand": Dabei stehen die Informationen dem Nutzer immer zur Verfügung. Sie sind nicht an bestimmte Erscheinungs- oder Öffnungszeiten gebunden. Sie können von überall her abgerufen werden und sind nicht an vorgegebene Orte gebunden. Und sie können laufend aktualisiert werden.Der kirchliche Schaukasten ist somit nicht mehr an der Seitenwand der Kirche oder am Eingang zum Gemeinde- bzw. Pfarrhaus versteckt, sondern er befindet sich direkt in der Wohnung der Menschen. Dahin, wo wir mit unserer Botschaft auch kommen wollen.2. Die Web-Seiten können mit ihrem Informationsangebot weit über die gedruckte Gemeindebriefe, Prospekte, Adressenverzeichnisse oder Einzelveröffentlichungen hinaus gehen. Hier ist es möglich Bilder, Grafiken und Texte darzustellen, die jederzeit in Sekundenschnelle aktualisiert werden können. (Die Bilder, die Predigt, selbst Video- und Tonsequenzen eines Festgottesdienstes am Sonntagnachmittag könnten am Abend schon im Web sein, sogar eine Direktübertragung ins Internet ohne immense Kosten wäre möglich).3. Das Internetangebot kann das eigene kirchliche Wirken mit dem anderer Kirchengemeinden, Einrichtungen oder Institutionen wirkungsvoll vernetzen und verbinden. 4. Email - direkt von Internetseiten aus - stellen eine unmittelbare Verbindung und schnelle Kommunikationsmöglichkeit dar. Kirchengemeinden können sich so mit anderen Gemeinden der Region oder ökumenischen Partner in Übersee austauschen und Erfahrungen rasch miteinander teilen.5. "Links" - stehen für Beziehungen und Austausch, für Wahrnehmen und gegenseitiges Lernen. Im Prinzip stehen sie dafür, daß man zusammen gehört und ähnliche Angebote hat.6. Arbeitshilfen, Bausteine und Predigten können ausgetauscht werden. Man muß ja das Rad nicht immer neu erfinden.7. So können die Web-Seiten können effektiv in gemeindlicher Arbeit helfen. Sie sprechen auch Einzelne und Gruppen an, die bisher wenig kirchlichen Kontakt hatten und erreichen schwerpunktmäßig jüngere Menschen. Die Bildung einer gemeindlichen Internetgruppe bringt wieder neue Menschen zusammen, die über das Medium Internet auch über den Glauben ins Gespräch kommen.8. Es kann eine neue Gemeindegruppe (z.B. Internetgruppe) entstehen, die die Internetarbeit der Gemeinde betreut. So können Menschen wieder an die Kirchengemeinde und, was besonders wichtig ist, ans Evangelium herangeführt werden. Neben dem eigenen Webangebot bietet das Internet vor allem die Einrichtung des Email für interne und externe Kommunikation. Büros der Kirchengemeinden - also quasi die "Außenstelle" einer sehr dezentralen Organisation - und den Pfarrerinnen und Pfarrern, die relativ oft mit entfernt liegenden Einrichtungen oder auch untereinander kommunizieren müssen (Predigtkreis per Internet - siehe Göttinger Predigt oder Mailingliste Gemeindearbeit ), bietet eMail eine schnelle und billige Voraussetzung zur Kommunikation. Der Aufwand für Dienstschreiben, Einladungen, Protokollen oder der Absprachen mit Nachbargemeinden kann sich durch das Internet spürbar verringern und erhebliche zeitliche und finanzielle Einsparungen bringen. Literatur: M. K. Reinel: Einige Argumente für World Wide Web (WWW) Seiten einer Kirchengemeinde

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