Bookmark and Share

Kontakt    

Ev. Kirchenkreis Siegen - Nachrichten

Kirchenkreis Siegen soll übersichtlicher werden
synode_1.jpg
19.03.2004 10:56
Geht es nach der Hamburger Unternehmensberatung Lischke Consulting, dann wird der Kirchenkreis Siegen im Sommer dieses Jahres in ein überschaubares Korsett gezwängt mit veränderten Zuständigkeiten und effizienteren Arbeitsabläufen. Statt über 39 Gremien und 49 Referaten, Einrichtungen und Beauftragungen soll es, so der Vorschlag der Beratungsfirma, nur noch 8 Fachbereiche geben, für die jeweils ein zugeordnetes Gremium Beratungs- und Entscheidungskompetenzen hat. Es gibt nur noch fünf sogenannte Querschnittsausschüsse wie den Theologischen Ausschuss, den Finanzausschuss oder den Nominierungsausschuss. Innerhalb des Kreissynodalvorstandes (KSV) gibt es einen Geschäftsführenden Ausschuss, der die KSV-Sitzungen vorbereitet und die Beschlussumsetzung veranlasst. Dieses kleine Gremium sichtet die Beschlüsse und Protokolle aus den Lenkungskreisen und Kuratorien der Fachbereiche. Superintendent und Kreissynodalvorstand werden dadurch entlastet. Der Kreissynodalvorstand erhält Freiräume, um sich beispielsweise stärker der Initiierung von Projekten, der Festlegung der Gesamtstrategie oder der Festlegung der Budgets und der Ziele der Fachbereiche oder der Repräsentation zu widmen. Selbstverständlich ist er weiter zuständig für die Angelegenheiten der Kreissynode, der Kirchengemeinden und der Landeskirche. Das gesteckte Ziel, Delegation von Aufgaben, Verantwortlichkeiten von Ausschüssen und transparente Entscheidungswege schein erreichbar zu sein. Aber es bleibt noch viel zu tun. Jetzt sind die Ausarbeitungen von Detailbeschreibungen der Fachbereiche anzufertigen, die mit den Referaten und Einrichtungen abgestimmt werden müssen. Danach steht die Änderung der Kreissatzung an, die mit dem Landeskirchenamt abgestimmt werden muss. Zum Schluss wird das Amt des Superintendenten unter die Lupe genommen und ein Aufgabenzuschnitt erarbeitet, der ohne zeitliche Überforderung wahrgenommen werden kann. Nach einer kurzen Beratung stimmt die Kreissynode dem Entwurf in seinen Grundzügen zu. Die neuen Organisationsstrukturen sollen auf der Sommersynode 2004 beschlossen werden. Dann nämlich tagt erstmals die nach den Presbyteriumswahlen im Februar diesen Jahres sich neu zusammensetzende Synode und besetzt die neuen Ausschüsse. Die neue Organisationsstruktur wird mit Leben erfüllt und muss ihre Fähigkeiten im Alltagsgeschäft unter Beweis stellen. kp Text zum Bild: (Foto Karlfried Petri) Einige der 195 Synodalen nahmen jetzt zum letzten Mal an einer Synode teil. Sie bat Superintendent Friedemann Hillnhütter nach vorne und dankte ihnen für ihre geleistete Arbeit. Nach den Presbyteriumswahlen im Februar setzt sich die kommende Synode aus etlichen neuen Synodalen zusammen

zurück zur Übersicht



Archiv:
2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003