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Die Leitungsorgane des Kirchenkreises

Als traditionelle Struktur besteht in der Evangelischen Kirche von Westfalen die presbyterial-synodale Ordnung. Dieses sehr "basisdemokratische" System baut auf die Gemeinde als kleinste Einheit. Das von allen Gemeindegliedern gewählte Presbyterium leitet die Gemeinde. Alle vier Jahre finden Presbyteriumswahlen statt, die nächste im Jahr 2016.

Mehrere Kirchengemeinden sind zusammengeschlossen in einem Kirchenkreis. Im Kirchenkreis Siegen sind dies zur Zeit 29 Gemeinden.

Die Kreissynode, die normalerweise zweimal jährlich - in der Regel öffentlich - tagt und in die jede Gemeinde Delegierte entsendet, trifft die wichtigen Leitungsentscheidungen im Kirchenkreis.

Die von der Kreissynode gewählte Superintendentin oder der Superintendent vertritt den Kirchenkreis nach außen, leitet den Kirchenkreis und hat den Vorsitz der Kreissynode und im Kreissynodalvorstand inne.

Der Kreissynodalvorstand ist das Entscheidungsgremium, das den Kirchenkreis zwischen den Tagungen der Kreissynode führt. Die Arbeit für einzelne Sachgebiete wird in den synodalen Ausschüssen geleistet.